Nutzungsbedingungen

§ 1 Geltung der Nutzungsbedingungen

(1) Der Betreiber des Internetauftritts www.webseelsorge.de ist KreativWebservice U. Holschuh, Am Klostergarten 4, D-97199 Ochsenfurt. Das Angebot der WebSeels@rge umfasst die Internetseiten von www.webseelsorge.de Die Nutzung des Angebots der WebSeels@rge und der Zugriff auf unser Beratungsangebot im Internet wird Ihnen nur dann gewährt, wenn Sie nachfolgende Nutzungsbedingungen akzeptieren. Mit der Nutzung des Beratungsangebots der WebSeels@rge geben Sie Ihre uneingeschränkte Zustimmung zu diesen Nutzungsbedingungen.

(2) HINWEIS für Minderjährige

Wenn du das Angebot und den Service von www.webseelsorge.de nutzen willst, musst du mindestens 12 Jahre alt sein, d.h. mindestens das zwölfte Lebensjahr vollendet haben.

Die Anmeldung setzt voraus, dass du dir über die Konsequenzen der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung deiner persönlichen Daten bewusst bist. Dazu gehören zum Beispiel, Vorname, Geschlecht, Postleitzahl, Bundesland und Religion. Auch musst du die Bedeutung der Datenverarbeitung und Datenspeicherung verstehen. Um dies zu verstehen musst du eine gewisse Reife und Einsichtsfähigkeit haben.

Wenn Du jünger als 12 Jahre bist oder mit diesen Allgemeinen Nutzungsbedingungen nicht einverstanden bist, darfst du dich bei www.webseelsorge.de nicht anmelden. Du darfst dich bei www.webseelsorge.de auch nicht anmelden, wenn du die Bedeutung der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung Deiner von dir ins System eingetragenen Daten nicht oder nicht vollständig verstehst.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dich bei www.webseelsorge.de anmelden darfst, frage bitte deine Eltern oder andere für deine Erziehung verantwortliche, ob sie mit deiner Anmeldung bei www.webseelsorge.de einverstanden sind.

(3) HINWEIS Notrufnummern für Kinder

Wenn du jünger als 12 Jahre bist oder mit diesen Allgemeinen Nutzungsbedingungen nicht einverstanden bist und dich daher bei www.webseelsorgeg.de nicht anmelden darfst, kannst du jedoch Hilfe bekommen bei:

Telefon-Seelsorge
Tel. 0800-1110111 oder 0800-1110222

Falls diese Rufnummern nicht erreichbar sind, bitten wir dich in Notfällen bei der Polizei Tel. 110 oder Feuerwehr Tel. 112 anzurufen.

§ 2 Änderung dieser Nutzungsbedingungen

(1) Der Betreiber behält sich das Recht vor ohne Angabe von Gründen, die Nutzungsbedingungen für das Angebot von www.webseelsorge.de zu ändern. Der Betreiber wird die Nutzer über diese Änderungen auf der Webseite oder per E-Mail informieren. Die Änderungen werden wirksam wenn Sie nicht innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen beim Betreiber schriftlich widersprechen. Auf die Folgen eines nicht erfolgten Widerspruchs werden Sie gesondert und hervorgehoben in einer E-Mail hingewiesen. Die Nutzungsbedingungen (AGB) der WebSeels@rge kann der Nutzer auf der Website des Betreibers einsehen und ausdrucken.

§ 3 Leistungen

(1) WebSeels@rge erbringt Ihre Beratungsleistungen durch Ehe-, Familien- und Lebensberater, Internetseelsorger und Ehrenamtliche. Der Betreiber und deren Beraterinnen und Berater beantworten Ihre Fragen qualifiziert und kostenfrei. Falls Sie mit der jeweiligen Beratung nicht einverstanden sind oder Sie auftretende technische Probleme bei der Beratung mitteilen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an: info@webseelsorge.de.

(2) Die Ehe-, Familien- und Lebensberater/innen haben ein Hochschulstudium der Psychologie, Sozialpädagogik oder Sozialarbeit erfolgreich abgeschlossen entsprechend den einschlägigen Richtlinien der Katholischen Bundeskonferenz für Ehe-, Familien- und Lebensberatung und eine 4-jährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Ehe-, Familien- und Lebensberater absolviert. Die Qualifizierung zum Ehe-, Familien- und Lebensberater läuft eigenständig über die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Telefonseelsorge und offene Tür e. V.

(3) Hauptamtliche Seelsorger/innen mit beraterisch-therapeutischer bzw. pastoralpsychologischer Kompetenz haben am unserer zweijährigen, berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung für Onlineberatung teilgenommen.

(4) Ehrenamtlich und unentgeltlich tätige Frauen und Männer, die sich über eine zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung fachlich qualifiziert haben stammen aus unterschiedlichsten Herkunftsberufen und orientieren sich am christlichen Menschenbild. Eine besondere Qualifizierung ergibt sich aus den sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen, die die Ehrenamtlichen mitbringen.

(5) Regelmäßige Super-, Intervision und Fortbildung sichern die Qualität des Angebotes sowie fachliche und persönliche Weiterentwicklung.

§ 4 Bedingungen für die Nutzung des Beratungsangebots

(1) Der Nutzer ist für den Inhalt seiner von ihm in das System eingegebenen Daten und dem damit verbunden Informationen, die er über sich oder Dritte bereitstellt allein verantwortlich. Er versichert weiterhin, dass die von ihm angegebenen Informationen ernsthaft gemeint sind und nicht einer Spaßanfrage oder sonstigem Missbrauch des Angebots des Betreibers dienen.

(2) Weiterhin ist es den Nutzern nicht erlaubt, E-Mail-Adressen, Passwörter, Schlüssel bzw. Codes zu tauschen oder unberechtigten Dritten bekannt zu geben.

(3) Das interne Beratungssystem, und sonstige zur Kommunikation verwendbare Systeme von www.webseelsorge.de dürfen nicht dazu missbraucht werden, um verleumderische, rassistische oder herabsetzende oder beleidigende Aussagen oder Behauptungen zu machen.

(4) Der Nutzer von www.webseelsorge.de verpflichtet sich, keine pornographischen Inhalte über den Service des Betreibers zu verbreiten. Außerdem verpflichtet sich der Nutzer, keinerlei gesetzeswidrige Inhalte auf www.webseelsorge.de zu verbreiten. Er muss bei der Verbreitung von gesetzeswidrigen Inhalten auf www.webseelsorgeg.de sowohl mit zivil- als auch strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

(5) Das Beratungsangebot des Betreibers von www.webseelsorge.de bietet die Nutzung des Portals seinen Nutzern ausschließlich für private, d. h. nicht-kommerzielle Zwecke an. Der Nutzer versichert, die Dienste von www.webseelsorge.de ausschließlich für nicht kommerzielle Zwecke zu nutzen.

(6) Der Betreiber von www.webseelsorge.de behält sich vor, in seinem Datenbanksystem Software einzusetzen, die die Auslastung der Systeme durch das Verhalten der Nutzer und die Beseitigung von technischen Störungen ermöglichen. Die vom Betreiber eingesetzte Software dient ebenfalls der Gewährleistung des Jugendschutzes.

(7) Bei Verstoß eines Nutzers gegen die unter § 4 Ziffer 1 bis 5 genannten Bestimmungen ist der Betreiber berechtigt, ohne Angabe von Gründen den Nutzer von der Nutzung des Beratungsangebots von www.webseelsorge.de auszuschließen. Im Einzelnen gelten die Regelungen in Ziffer 8.

§ 5 Anfragen und Beratung über Webmail

(1) Der Nutzer versteht und erkennt an, dass sich aus der Kontaktaufnahme und Beratung und Beratung durch Beraterinnen und Berater des Betreibers kein Vertragsverhältnis ableitet, insbesondere zwischen den an der Kontaktaufnahmen und Beratungen Beteiligten kein therapeutischer Behandlungsvertrag zustande kommt.

(2) Es besteht weder Anspruch des Nutzers auf Kontakt mit den Beratern oder Beraterinnen noch auf eine Beratung innerhalb einer bestimmten Frist. Vielmehr richtet sich der Umfang des Beratungsangebots des Betreibers nach der Anzahl der Berater- und Beraterinnen und deren zeitlicher Auslastung. Es kann als sein, dass alle Beraterinnen und Berater besetzt sind und eine Beratung für eine gewisse Zeit nicht möglich ist. Der Betreiber ist bemüht, lange Wartezeiten zu vermeiden.

(3) Falls Sie aufgrund der Auslastung des Beratungsangebots des Betreibers mit längeren Wartezeiten konfrontiert werden, Ihnen diese Wartezeit aber aufgrund Ihrer persönlichen Situation zu lang erscheint, haben Sie die Möglichkeit sich telefonisch an folgenden Stellen zu wenden:

Telefon-Seelsorge
Tel. 0800-1110111 oder 0800-1110222

Falls diese Rufnummern nicht erreichbar sind, bitten wir Sie in Notfällen sich an Ihre Polizei Tel. 110 oder Feuerwehr Tel. 112 zu wenden.

(4) Der Nutzer versteht und erkennt an, dass Nutzer, die erstmalig eine Anfrage an die Beraterinnen und Berater des Betreibers stellen, zunächst vorrangig behandelt werden, es sei denn aus der Dringlichkeit der Anfrage des betroffenen Nutzers ergibt sich etwas anderes. Der Nutzer verpflichtet sich, die vom ihm gestellte Anfrage bei dem von ihm ausgewählten Berater zu belassen und während der Laufzeit einer Anfrage an einen Berater oder Beraterin keine Parallelanfragen an andere Berater zu stellen. Die Beraterin oder der Berater kann den Nutzer an einen anderen Berater oder eine andere Beraterin übergeben, wenn dies dringende Erfordernisse notwendig machen oder Gefahr im Verzug besteht. Bei einer unberechtigten Eröffnung von Parallelanfragen durch den Nutzer sind die Beraterinnen und Berater berechtigt, diese Parallelanfragen zu schließen und den Nutzer zu verwarnen. Bei mehr als zwei Verwarnungen können die Beraterinnen und Berater eine weitere Beratung des Nutzers ablehnen.

(5) Die erste Hilfe über einen Webmail-Dialog ist in der Regel zeitlich begrenzt. Jeder Dialog wird danach wieder geschlossen. Antworten sind nach Schließung nicht mehr zustellbar.

(6) Der Nutzer wird sich für die bevorstehende Beratung über Webmail, die sich auch über mehrere Antworten durch die Beraterinnen und Berater des Betreibers erstrecken kann, ausreichend Zeit nehmen und an der Beratung mitwirken. Der Nutzer kann die Beratung jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden. Falls er keine weitere Beratung mehr wünscht, so ist dies dem Berater durch eine entsprechende Rückantwort formlos anzuzeigen. Auch die Beraterinnen und Berater des Betreibers können eine Beratung beenden, wenn sie Zweifel an der Ernsthaftigkeit einer Anfrage (Spaßanfrage) haben oder hinreichende Anhaltspunkte für den Missbrauch des Beratungsangebots des Betreibers bestehen oder der Nutzer an der Beratung nicht ausreichend mitwirkt.

(7) Die Dialogphase mit dem Nutzer wird von der Beraterin oder dem Berater in Absprache mit dem Nutzer wieder geschlossen, sodass die Beraterin oder der Berater wieder frei ist für Anfragen anderer Nutzer. Die Beraterin oder der Berater kann den Dialog mit dem Nutzer auch dann schließen, wenn der Nutzer der Beraterin oder dem Berater nicht in der vorher angegebenen Frist antwortet und der Nutzer der Beraterin oder dem Berater nicht mitteilt, das er die Frist zur Beantwortung nicht einhalten kann oder keinerlei Rückmeldung an die Beraterin oder den Berater des Betreibers durch den Nutzer erfolgt.

(8) Je nach Auslastung der Beraterinnen und Berater durch ankommende und bestehende Anfragen kann es erforderlich sein, dass eine Anfrage im Ausnahmefall innerhalb der Einrichtung an die nächste freie Beraterin oder an den nächsten freien Berater weitergeben wird, um einen reibungslosen Ablauf des Beratungsbetriebs zu ermöglichen. Dies wird den Beratern mitgeteilt; die Beraterinnen und Berater können mit dem Nutzer auch einen Beraterwechsel vereinbaren, wenn die Themen der Anfrage einen Wechsel zu einem Berater mit speziellen Fachkenntnissen nahelegen.

(9) Der Betreiber des Angebots von www.webseelsorge.de behält sich vor, einzelne Beraterinnen oder Berater der angeschlossenen Stellen aufgrund unzureichendem Beratungsverständnis oder mangelhafter Beratungsqualität von der weiteren Mitarbeit auszuschließen.

§ 6 Verantwortlichkeit des Nutzers

(1) Der Nutzer wird nur ernsthafte Anfragen an die Beraterinnen und Berater des Betreibers stellen und jegliche Art von Spaßanfragen und/oder jeglichen Missbrauch des Angebots des Betreibers unterlassen.

(2) Weiterhin wird der Nutzer Inhalte der Kontaktanfrage und der Beratung über E-Mail nicht im Internet verbreiten oder Dritten im Internet zugänglich machen, insbesondere nicht auf Internetplattformen, wie z. B. YouTube oder auf Tauschbörsen veröffentlichen oder verbreiten.

(3) Dem Nutzer ist es verboten Software oder sonstige Tools auf dem Internetportal von www.webseelsorge.de zu installieren, die dazu dienen, missbräuchlich Informationen auszulesen, zu speichern, zu verändern, weiterzuleiten oder in sonstiger Weise rechtmissbräuchlich zu verwenden.

(4) Weiterhin ist es dem Nutzer untersagt, das E-Mailsystem oder die Internetplattform von www.webseelsorge.de zu kommerzieller Werbung oder für parteipolitische Werbung zu nutzen.

(5) Der Nutzer verpflichtet sich stets die guten Sitten und Umgangsformen zu wahren. Insbesondere wird er den Zweck des Beratungsangebots von www.webseelsorge.de zum privaten Austausch von Informationen im Rahmen einer Lebensberatung und zur beiderseits gewünschten Kontaktaufnahme beachten. Außerdem verpflichtet sich der Nutzer, E-Mail-Adressen von www.webseelsorge.de nicht durch seine Aktivitäten zu stören, insbesondere keine Massennachrichten, wie SPAM-Mails oder Kettenbriefe zu versenden. Es ist außerdem untersagt durch das manuelle oder maschinelle Kopieren oder Auslesen der Kontaktdaten und allgemeinen Informationen diese zum Versand von E-Mail oder Werbung zu verwenden. Eine Nutzung zur Förderung des sog. Multi-Level-Marketing ist ausdrücklich untersagt.

(6) Der Nutzer verpflichtet sich, das Allgemeine Persönlichkeitsrecht, insbesondere das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Beraterinnen und Berater zu achten. Er wird die gesetzlichen Vorschriften zum Telekommunikationsgeheimnis und zum Briefgeheimnis einhalten und Informationen aus den Beratungsdialogen, insbesondere E-Mails vertraulich behandeln und diese erst nach ausdrücklicher Zustimmung des Absenders Dritten zugänglich machen.

(7) Außerdem wird der Nutzer sicherstellen, dass er das Angebot von www.webseelsorge.de nicht in einer Art und Weise nutzt, die die Verfügbarkeit für andere Nutzer und/oder die Systemintegrität von www.webseelsorge.de beeinträchtigt.

(8) Weiterhin ist das Verbreiten folgender Inhalte über das E-Mailsystem oder die Internetplattform von www.webseelsorge.de unzulässig, wenn diese insbesondere:

  • Propagandamittel darstellen, § 86 StGB oder
  • Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwenden, § 86a StGB oder
  • nationalistisch, rassistisch, religiös verunglimpfend gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen oder Teilen davon sind, oder
  • Aufforderungen zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen enthalten, oder
  • zu einer nach § 126 Abs. 1 StGB strafbaren Tat anleiten, oder
  • kriegsverherrlichend sind, oder
  • gegen geltendes Völkerrecht verstoßen, oder
  • gewaltverherrlichend sind und/oder entsprechende Darstellungen enthalten, oder
  • gegen die Menschenwürde verstoßen, oder
  • Menschen darstellen, die schwere körperlichen Leiden haben oder sterben; dieses Verbot gilt auch dann, wenn eine Einwilligung der betroffenen Personen vorliegen sollte, oder
  • sexistisch oder pornographisch sind und/oder
  • Gewalttätigkeiten und/oder den sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen oder sonst gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verstoßen, oder
  • sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren darstellen, oder
  • Kinder und Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung darstellen, dies bezieht sich auch auf Darstellungen virtueller Art, oder
  • Werke die in den Teilen B und D der Liste gemäß § 18 Jugendschutzgesetz enthalten sind oder mit einem solchen Werk ganz oder wesentlich inhaltsgleich sind.

Dies Verbot umfasst auch alle virtuellen oder in sonstiger Art verfremdeten Darstellungen und die oben genannten Aufzählungen sind nicht abschließend.

(9) Dem Nutzer ist weiterhin untersagt, diffamierendes, anstößiges oder in sonstiger Weise rechtwidriges Material, das die Persönlichkeitsrechte anderer Nutzer oder sonstiger Dritter verletzt über das E-Mailsystem oder die Internetplattform von www.webseelsorge.de zu verbreiten.

(10) Die strafrechtliche und zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Nutzers bleibt davon unberührt.

§ 7 Haftung des Betreibers

(1) Der Betreiber haftet nicht für die von den Nutzern in das System des Betreibers eingestellten Inhalte, insbesondere in den Dialogfeldern des Beratungssystems und in Datenfeldern des Anmeldevorgangs. Die Haftung des Betreibers für den Missbrauch der vorgenannten Informationen ist ebenfalls ausgeschlossen.

(2) Die Haftung des Betreibers für wirtschaftliche, körperliche Schäden oder immaterielle Schäden ist ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht nachweisbar auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Betreibers oder dessen Mitarbeitern beruht.

(3) Der Betreiber übernimmt keine Haftung für Handlungen einer/s Klientin/en. Bei wichtigen rechtlichen, medizinischen, seelischen, wirtschaftlichen und anderen schwerwiegenden Situationen sollten Sie daher immer auch weitere Beratungsstellen befragen und sich insbesondere an Ärzte, Psychologen, Schuldnerberater, Seelsorger, etc. und oder sich an eine Beratungsstelle vor Ort wenden.

(4) Die Online-Beratung des Betreibers kann keine Therapie ersetzen. Sie soll wichtige Anhaltspunkte für die Lösung einer Problemsituation geben und kann Empfehlungen zum weiteren Vorgehen und Umgang mit Problemen aussprechen.

(5) Zwar ist der Betreiber bemüht den Betrieb von www.webseelsorge.de ordnungsgemäß aufrechtzuerhalten, jedoch garantiert er weder eine ununterbrochene Nutzbarkeit oder Erreichbarkeit des Dienstes, noch haftet er für technisch bedingte Übertragungsverzögerungen, Ausfälle oder Unterbrechungen aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten oder Unterbrechungen aufgrund von höherer Gewalt.

(6) Weiterhin haftet der Betreiber nicht für die unbefugte Kenntnisnahme von Nutzungsdaten durch einen Zugriff durch unberechtigte Dritte. Der Betreiber haftet ebenfalls nicht, wenn Informationen und Angaben, die der Nutzer selbst Dritten auf dem Service zugänglich gemacht bzw. offenbart hat, später von diesen missbraucht werden.

(7) Außerdem ist der Betreiber ist berechtigt, das Angebot von www.webseelsorge.de ohne Angabe von Gründen unter Ausschluss jeglicher Schadensersatzansprüche der Nutzer mit sofortiger Wirkung ganz oder teilweise einstellen. Mit der Einstellung des Services ist der Betreiber berechtigt, alle gespeicherten Daten der Nutzer zu löschen.

§ 8 Rechtsfolgen beim Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen

(1) Sollte einer oder mehrere Nutzer von www.webseelsorge.de gegen eine oder mehrere Bestimmungen der § 4 Ziffern 1 bis 5 und /oder § 6 dieser Nutzungsbedingungen verstoßen, ist der Betreiber berechtigt, den Nutzer ohne Angabe von Gründen und unter Ausschluss der Geltendmachung von Schadensersatz mit sofortiger Wirkung von der Nutzung der Internetplattform www.webseelsorge.de auszuschließen. Mit dem Ausschluss verbunden ist die vollständige Löschung der Daten des Nutzers und alle damit in Zusammenhang E-Mails und Dialogdaten. Der Betreiber behält sich ausdrücklich vor gegen den Nutzer wegen des Missbrauchs des Services sowohl zivilrechtliche als auch strafrechtliche Schritte einzuleiten.

(2) Der Nutzer verpflichtet sich, soweit er volljährig ist, den Betreiber von jeglicher Art von Klageansprüchen, Schadensersatzforderungen oder sonstigen Forderungen Dritter freizuhalten, die dem Betreiber durch den Verstoß des Nutzers gegen diese Nutzungsbedingungen oder den Missbrauch des Services entstehen oder entstehen können. Der Nutzer verpflichtet sich soweit er volljährig ist, insbesondere den Betreiber von jeglicher Haftung und von allen Verpflichtungen und Aufwendungen freizuhalten und freizustellen, die sich aus der Verletzung oder Schäden wegen Beleidigung, Verleumdung, übler Nachrede, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Schäden bei anderen Nutzern, der Verletzung von Immaterialgüterrechten (z. B. Markenrechte, Urheberrechte, etc.) oder sonstiger Rechte ergeben. Die Freistellungsverpflichtung umfasst auch die Verpflichtung, den Betreiber von Rechtsverteidigungskosten (Gericht- und Anwaltskosten, etc.) vollständig freizustellen.

(3) Wenn der betroffene Nutzer über die erforderliche Einsichtsfähigkeit und Schuldfähigkeit verfügt, findet § 8 Ziffer 2 auch auf ihn Anwendung.

§ 9 Verbot elektronischer Angriffe

(1) Dem Nutzer sind jegliche Angriffe auf die Internetplattform, die Datenbank oder das Netzwerk von www.webseelsorge.de untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Angriffe auf einzelne Nutzer. Jeder Angriff führt zum sofortigen Ausschluss vom Service des Betreibers und wird zivil- wie strafrechtlich verfolgt.

(2) Insbesondere sind folgende elektronische Angriffe verboten:
- Angriffe insbesondere aus dem Internet unter Umgehung der Sicherheitsmechanismen auf die Plattform, die Netzinfrastruktur oder die Datenbank von www.webseelsorge.de, sog. Hacking, – vorsätzlicher Einsatz, Versendung und/oder Installation von schadhafter Software, Scripten oder sonstigem Code, wie z.B. Viren, Würmer, Trojaner, Crawler, Robots, etc.,
- Ausspionieren von Daten der Nutzer oder anderer Dritter,
- Angriffe auf die Plattform, Datenbank oder Netzinfrastruktur von www.webseelsorge.de durch brute-force- oder DDoS-Attacken, etc.
- Einsatz von Links, Software oder sonstigen Anwendungen, die die Plattform, Datenbank oder Netzinfrastruktur von www.webseelsorge.de beeinträchtigen können.

§ 10 Verschwiegenheitsverpflichtung und Ausnahmen

(1) Die Beraterinnen und Berater des Betreibers von www.webseelsorge.de verpflichten sich, über sämtliche Inhalte von Beratungsdialogen gegenüber Dritten Stillschweigen zu wahren.

(2) Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt nicht bei Androhung einer schweren Straftat (§ 138 StGB), Ankündigung eines Suizids und von Gewalt gegen Dritte, sowie bei akuter Kindeswohlgefährdung ( § 8 a Abs. 1 – 2 SGB VIII).

(3) Der Betreiber und dessen Beraterinnen und Berater würden sich strafbar machen, wenn diese nach einer entsprechenden Ankündigung es unterlassen würden, geeignete Maßnahmen zu ergreifen (§ 323 c StGB) oder die Behörden zu informieren. Im Zuge konkreter polizeilicher Ermittlungen kann die erklärte Schweigepflicht unter Umständen im Einzelfall auf Anordnung der Staatsanwaltschaft aufgehoben werden.

(4) Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt innerhalb der WebSeels@rge nicht, um fachlichen Austausch, kollegiale Beratung und fallspezifische Supervision zu gewährleisten. Dabei werden Beraterinnen und Berater Dialoge anonymisieren.

(5) Sofern Berater/innen in beruflichem Auftrag beraten, bleiben deren jeweilige berufliche Schweigepflichten von diesen Regelungen unberührt.

(6) Wir machen darauf aufmerksam, dass die Kosten für behördliche Einsätze (Polizei/Feuerwehr) bei missbräuchlichen und/oder nicht der tatsächlichen seelischen Befindlichkeit entsprechenden Ankündigungen ggf. den Verursachern zur Last gelegt würden.

§ 11 Datenschutz

(1) Der Schutz der Daten der Nutzer ist WebSeels@rge besonders wichtig. Der Betreiber von www.webseelsorge.de hält alle deutschen und europäischen datenschutzrechtlichen Regelungen ein, z. B. Telemediengesetz (TMG), Telekommunikationsgesetz (TKG) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), etc.

(2) Der Betreiber gibt Daten seiner Nutzer nur bei ausdrücklicher vorheriger Einwilligung des Nutzers an Dritte weiter, sowie bei Bestehen einer gesetzlichen Verpflichtung. Der Nutzer kann seine Einwilligung zur Weitergabe jederzeit mit Wirkung für die Zukunft durch Brief, Fax, E-Mail an den Betreiber widerrufen.

(2) Die Datenschutzrichtlinien von www.webseelsorge.de können unter http://www.webseelsorge.de/16-0-Datenschutz.html eingesehen werden. Die Datenschutzerklärung informiert durch welche Maßnahmen der Betreiber von www.webseelsorge.de den Datenschutz gewährleistet und mit welchen Sicherheitsmaßnahmen der Betreiber die Anforderungen an den technisch-organisatorischen Datenschutz einhält.

§ 12 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein, so bleiben diese Nutzungsbedingungen im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

§ 13 Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CSIG).

Hinweis

Überall dort wo lediglich männliche Personenbezeichnungen gewählt wurden, geschah dies nur aus Gründen der Lesefreundlichkeit. Alle Bezeichnungen meinen beide Geschlechter.